Die Krise ist anstrengend
Galvagni Schönheit GmbH setzt Wellness Trendreport fort
Abwarten und Tee trinken funktioniert nicht (mehr) …

Wiesbaden 10/2009. Gerlinde Galvagni, Galvagni Schönheit GmbH, Wies-baden, ist neugierig. Im vergangenen Jahr, als sich die Angst vor der Krise in Deutschland mehr und mehr ausbreitete, gab sie eine Umfrage über die Stimmung in der Wellness-Branche in Auftrag. Das Ergebnis fiel konträr zur Wirtschaftslage aus und veranlasste sie zu dem Resumé: Die Krise ist im Segment Wellness noch nicht angekommen. Jetzt hat sie wieder nachgefragt. Bei 120 Hotels, Spas, Thermen und Kosmetik-Instituten. Und siehe da: das Blatt hat sich gewendet. Wenn auch die Ergebnisse fernab von allgemeinen Krisengeheul liegen, so wird doch klar und deutlich: Die Krise ist da – und sie ist vor allem eins: anstrengend.

Zwar wurde die Wellness-Branche nicht mit voller Macht getroffen, denn im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Betriebsergebnisse bei 68 Prozent der Befragten nicht verschlechtert. Es ist sogar eine Tendenz hin zu besseren Zahlen zu verzeichnen. Doch wer auch nur das Vorjahres-Niveau halten möchte, der muss kräftig ackern. Der Einsatz, den die Krise den Menschen abverlangt, wird als doppelt so hoch eingestuft, wie in „normalen“ Zeiten. Mit einem Rückgang der Buchungen hatten 26 Prozent der Befragten zu kämpfen. Die Aufenthaltsdauer der Kunden liegt im Wesentlichen auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr und bestätigt den anhaltenden Trend zu eher kürzeren Aufenthalten.

Mit Aktionen zur Kundenfindung und Kundenbindung haben die Beteiligten auf die Krise reagiert. Sie haben intensiver und länger gearbeitet. Viele von ihnen haben auch kräftig an der Preisschraube drehen müssen. Doch insgesamt betrachtet hat sich die Mühe gelohnt, und das führt zu einer verhalten optimistischen Einschätzung der Zukunft. Mit richtig schlechten Zeiten rechnen nur wenige. Die wirtschaftliche Situation für das Land wird deutlich negativer beurteilt, als die für das eigene Unternehmen. Für den eigenen „Laden“ setzt man auf Konsolidierung und will, was größere Investitionen betrifft, erst einmal abwarten. Das gilt auch für Neueinstellungen. Die gute Nachricht: Entlassungen sind derzeit kein Thema. Und noch eins hat sich in 2009 gezeigt: Zusammenhalt bewährt sich. Im Hinblick auf die Hersteller von kosmetischen Produkten bedeutet das: Es werden faire und stabile Preise erwartet. Doch das allein reicht nicht aus. Darüber hinaus wünscht man sich aktive Unterstützung. Flyer, Aktions-Ideen, Proben, Werbekosten-Zuschüsse, usw. sind begehrter denn je. Ganz deutlich wird - wie auch in der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung - eine Tendenz hin zu einer neuen Wertehaltung. Nachhaltigkeit, Zuverlässigkeit, Authentizität und ganzheitliches Denken werden eingefordert. Der Trend in Richtung Bio setzt sich fort.

Aus den Antworten nach neuen Trends – „Was ist hot, was ist in?“ – lassen sich keine eindeutigen Erkenntnisse ableiten. Genannt wurde eine kunterbunte Mischung - ohne dass sich ein Thema herauskristallisieren konnte. Bei den Anwendungen rangiert die klassische Massage auf der Beliebtheitsskala ganz vorne. Ob Ganzkörper-Massage, Teilkörper- oder Aroma-Massage – für 83 Prozent der Befragten ist Massage die sichere Bank und die Nummer Eins im Anwendungs-Spektrum. „Wer sein Schicksal und seine Kunden professionell und engagiert in die Hand nimmt, hat gute Chancen, die Krise zu meistern“, sagt Gerlinde Galvagni zuversichtlich.



Der Trendreport 2009 sowie eine Auswahl an Feature-Fotos können kostenfrei bei Galvagni Schönheit GmbH, Tel. 0611 333 49 48 – oder per e-mail unter: galvagni@t-online.de bestellt werden.





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